Tierklinik Wallner

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Heimtiere

Kaninchenkrankheiten und Impfungen

Zähne
Das Kaninchen hat ein Scherengebiß d.h die Schneidezähne des Oberkiefers und des Unterkiefers sind nicht in Kontakt. Allehase_zaehne Zähne des Kaninchen wachsen ständig. Aus diesen zwei Gründen sind hartes Brot oder Obstbaumzweige zum Benagen und damit für den Abrieb der Zähne lebensnotwendig. Zu lange Zähne aufgrund mangelndem Abrieb, sowie angeborenen Fehlstellungen der Schneide- und Backenzähne oder Zackenbildungen der Backenzähne können zu massiven Kaustörungen und damit zu Verdauungsstörungen führen, weil ungenügend zermahlenes Futter schwer bis gar nicht verdaut werden kann. Daher ist eine regelmäßige Zahnkontrolle bei Ihrem Kaninchen das Um&Auf.

 

Verdauungssystem
Zahnfehlstellungen, schlechtes Heu, gärfähiges Futter sowie Schokolade oder Süßigkeiten (die ein Tabu für Kaninchen seinbartagame_legenot sollten!!) können das empfindliche Verdauungssystem der Pflanzenfresser aus dem Gleichgewicht bringen. Dabei entstehen Fehlgärungen , die zu lebensbedrohlichen Blähungen führen können.

 

Abszesse
Nagetiere neigen bei eitrigen Wunden zur Abszessbildung. Der Eiter ist meist von dickflüssiger oder körniger Konsistenz und deshalb bei der Spaltung der Abszesse nur schwer zu entfernen. Mehrmalige Spülungen oder sogar operative Kürretagen können notwendig sein um das Problem zu beheben.

 

Schnupfen
Langfristige Antibiotikagaben sind notwendig um dieser verbreiteten Krankheit Herr zu werden. Zusätzlich werden Homöopathika eingesetzt und täglich mehrmaliges Inhalieren hilft den Tieren bei der Heilung.

 

Schutzimpfung gegen Kaninchenpest
Die Kaninchenpest, auch Myxomatose genannt, ist eine virale Infektion (Virus der Pockengruppe) mit seuchenhaften Verlauf, die mit schweren Ödemen unter der Haut, eitrigen Entzündungen im Augen-Nasenbereich und in fast allen Fällen zu einem qualvollen Tod führt. Eine Virusübertragung erfolgt durch Stechmücken, dem Kaninchenfloh oder durch direkten Kontakt mit Wildhasen. Die Ansteckungsgefahr ist va. in den Monaten Mai bis August sehr hoch. Die einzige Möglichkeit ihren Liebling zu schützen, ist durch regelmäßige Impfung. Die Erstimpfung erfolgt ab der 6.Lebenswoche sowie eine regelmäßige Nachimpfung im Jahresabstand.

 

Schutzimpfung gegen Chinaseuche
Die Chinaseuche, auch Rabbit Haemorrhagic Disease genannt, ist eine virale Erkrankung die zu Nasenbluten, hochgradigen Atembeschwerden, Fieber und in fast allen Fällen tödlich ausgeht. Die Virusübertragung erfolgt durch Stechmücken, kontaminiertes Futter oder durch Kontakt mit Wildkaninchen. Einziger Schutz für Ihren Liebling ist die regelmäßige Impfung. Erstimpfung erfolgt ab der 6 Lebenswoche sowie regelmäßige Nachimpfung 1 mal jährlich um einen ständigen Schutz zu gewährleisten.

 

www.impfung-kaninchen.de

Operationen Hund, Katze und Heimtiere

Operationen des Gastrointestinaltrakts, Operationen des Urogenitaltrakts (Kastration Hund – Katze – Heimtiere), Operation am Zwerchfell, Operationen am Auge, Operationen am Ohr, …

Darmverschluss

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